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Gewürznelken

Geschmack:

Bei uns betrachtet man die Gewürznelken als Wintergewürz. Wem wundert es, sie haben eine wärmende Wirkung für Körper und Seele.

Gut für:

Stärkt die Abwehrkraft, wirkt entzündungshemmend und hilft die Figur zu vergessern.

Nelken helfen auch bei Zahnschmerzen. Man kann ein paar Nelken auf den schmerzenden Zahn legen und draufbeissen. Bei kleinen Kindern kann man beim Zahnen die schmerzenden Stellen mit Nelkenöl betupfen das lindert den Schmerz.
Gewürznelken können auch bei Entzündungen im Nieren-Blasen-Bereich eingesetzt werden, sie verbessern die Gehirnleistung und helfen im Körper eingelagertes Wasser abzubauen, sie regulieren auch die Darm-Tätigkeit.

Beschreibung:

Der Gewürznelken-Baum (Syzygium aromaticum) ist eine Pflanzenart in der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Die Gewürznelken, auch Nelken oder Nägeli genannt, sind die stark duftenden und brennend scharf schmeckenden, getrockneten Blütenknospen dieser ursprünglich auf den Molukken (Gewürzinseln) beheimateten Pflanzenart. Die Bezeichnung (von niederdeutsch Negelkin für Nägelchen) kommt von der an Nägel erinnernden Form der Knospen. Die als Nelken bekannten Blumen wurden wegen ihres ähnlichen Duftes nach den Gewürznelken benannt.

Der Gewürznelken-Baum wächst als immergrüner Baum, der Wuchshöhen von über 10 Meter erreichen kann.

Geschichte:

In Europa sind Gewürznelken seit dem frühen Mittelalter bekannt. Auf den Handel hatten lange Zeit die Niederländer ein Monopol, die die Pflanze hauptsächlich aus Ambon verschifften, und auch heute noch werden Gewürznelken von den Molukken (unter anderem Ternate) zum großen Teil in Amsterdam und Rotterdam umgeschlagen.

Mittlerweile werden Gewürznelken weltweit angebaut. Als die der besten Qualität gelten die der Molukken, Sansibars (dessen Insel Pemba zugleich Hauptanbaugebiet ist) und Madagaskars.

Verwendung und Inhaltsstoffe:

Die Knospen müssen vor dem Erblühen von Hand gepflückt werden. Nach dem Trocknen haben sie drei Viertel ihres Gewichts verloren. Gute, frische Nelken erkennt man daran, dass sie sich fettig anfühlen und etwas Öl absondern, wenn man mit dem Fingernagel gegen ihren Stiel drückt. Auch der Schwimmtest gibt Aufschluss über die Qualität: Hochwertige Nelken sinken in Wasser oder stellen sich zumindest senkrecht mit dem Köpfchen nach oben. Schlechte, das heißt mehr oder weniger entölte Nelken schwimmen waagerecht auf der Wasseroberfläche.

Bestimmend für Geruch, Geschmack und Wirkung von Gewürznelken sind die in ihnen enthaltenen ätherischen Öle, deren Anteil bis zu 15 % ausmacht. Sie bestehen im Wesentlichen aus 70 bis 85 % Eugenol (das auch in Zimt vorkommt), etwa 15 % Eugenolacetat und 5 bis 12 % β-Caryophyllen. Ein weiterer Bestandteil ist Oleanolsäure mit 2 %. Eugenol besitzt eine betäubende Wirkung, weshalb das Kauen von Gewürznelken als Hausmittel gegen Zahnschmerzen bekannt ist. Es soll auch gegen Mundgeruch wirksam sein. In einer Untersuchung haben spanische Wissenschaftler den Gehalt an ätherischen Ölen aus fünf mediterranen Gewürzen (Oregano, Rosmarin, Thymian, Salbei und Gewürznelken) untersucht und kamen zu dem Ergebnis, dass Gewürznelken den höchste Gehalt an Antioxidantien (Polyphenolen) aufwiesen. Als Zusatz zu Fleischprodukten und anderen Nahrungsmitteln können diese die Fettoxidation aufhalten und einen gesundheitlichen Mehrwert bieten.

Die kleinen braunen Knospen schmecken sehr intensiv. In der Küche werden Gewürznelken – vorsichtig dosiert – zum Würzen von Marinaden, Saucen, Wurst, Fleisch- und Fischgerichten, Lebkuchen und anderem verwendet. Sie sind auch Bestandteil von Currypulver. Essen sollte man nur den Nelkenkopf. Er schmeckt rund und edel, der Stängel ist dagegen fast penetrant bitter. In Fonds, Suppen und Punsch kocht man Nelken im Ganzen mit und entfernt sie am Ende der Garzeit. Im Mörser zermahlen würzen sie Weihnachtsgebäck und Currys.

Die indonesischen Kretek (Nelkenzigaretten, im deutschsprachigen Raum vor allem bekannt unter dem Namen des Marktführers "Gudang Garam") enthalten neben Tabak einen erheblichen Anteil geschroteter Gewürznelken. Mehr als die Hälfte der Jahresernte wird für die Herstellung der indonesischen Nelkenzigaretten verbraucht.

Rotkraut mit Apfel und Gewürznelken

Zubereitungszeit: 40 Minuten
Plus Garzeit

Zutaten für 4 Personen
1 kg frisches Rotkraut
2 kleine Zwiebeln
2 Lorbeerblätter
6 Gewürznelken
3 mittelgroße Äpfel
50g Gänsefett
5 Wacholderbeeren
4 Eßl. Rohrzucker
Salz
250 ml Rotwein
1 Zimtstange
2 Eßl Apfelessig

Zubereitung

Vom Rotkraut die äußeren, harten Blätter entfernen, Kraut vierteln, den Strunk herausschneiden und in nicht zu feine Streifen schneiden, bzw. hobeln. Zwiebeln schälen, auf jede Zwiebel ein Lorbeerblatt legen und mit den Nelken feststecken. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Scheiben schneiden.Schmalz und Wacholderbeeren in einen weiten Topf geben. Die Hälfte des Rotkrauts darauf verteilen, mit der Hälfte des Zuckers bestreuen und salzen. Mit den Zwiebeln, Apfelscheiben und der Zimtstange belegen. Übriges Rotkraut darüber schichten. Mit dem restlichen Zucker und Salz würzen. Mit Rotwein und ca. 500ml Wasser auffüllen und ca. 35 – 40 Minuten bei geschlossenem Topf dünsten. Danach im offenen Topf dickflüssig einkochen lassen. Mit Apfelessig, Salz und Pfeffer würzen.

 

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