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Vorbereitung

Gedanken über das Wohlfühlen.

Das Wissen um die Lebensmittel und deren Wirkung nach dem Verzehr kann man vielerorts lesen und lernen. Die nötige Sensibilität dafür entwickeln und daraus einen wirklichen Nutzen ziehen, das kann man nur selbst.
Konkret haben wir die Möglichkeit, uns der Kraft der Pflanzen zu bedienen und das Unterbewusstsein zu steuern. Es gibt also kein Universalrezept in Punkto Gesunderhaltung und Wohlergehen. Was dem Einen geholfen hat, kann dem Anderen schaden.

Verwenden Sie immer möglichst frische Kräuter.

Wenn diese im natürlichen Boden wachsen und reifen konnten dann ist der Verzehr ein unvergleichlicher Genuss, und der Körper wird hervorragend versorgt.
Da jedes Kraut zu seiner Zeit wächst, machen Sie sich schon jetzt Gedanken, welche Wiesenkräuter sie über das Jahr für Ihre Küche, Teebar oder Naturapotheke sammeln wollen und wie Sie diese haltbar machen möchten.

Es gibt so viele Möglichkeiten:

Trocknen

Sobald der Tau abgetrocknet ist werden die Teekräuter mit einem scharfen Messer geerntet, zu Büscheln zusammengebunden und an einem luftigen Ort zum Trocknen aufgehängt

Einfrieren

Zum Beispiel Wiesenthymian fein schneiden und in Plastikbehälter die für Eiswürfel geeignet sind verteilen, mit Wasser begießen und einfrieren. Nachdem alles gut durchgefroren ist, kann man die Würfelchen herausnehmen und in ein Gefäß in das Tiefkühlfach. Bevor Sie die Suppe auf den Tisch stellen geben Sie nach Belieben Ihre Kräuterwürfelchen dazu – schaut aus wie frisch und schmeckt wie frisch geerntet.

Essig oder Alkohol

Die Kräuter werden in eine Flasche oder Glas gegeben und mit Essig oder Alkohol übergossen, danach an einem warmen Ort verwahren. Nach mind. 4Wochen abgießen. Um einen schönen optischen Eindruck zu bekommen, kann man in die Essigflasche vor Verwendung nochmals frische Kräuter geben.

Kräuterbutter

Butter in eine Rührschüssel geben und bei Zimmertemperatur weich werden lassen. Kräuter fein schneiden oder hacken und zur Butter geben. Nach Belieben würzen und alles mit dem Mixer vermischen. Fertig!
Kräuterbutter in verschiedene Töpfchen umfüllen und vor dem Servieren rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie streichfähig ist.

Salze

Je nach Vorliebe können Sie Meersalz oder Steinsalz verwenden, und natürlich Ihr Lieblingskraut oder die gewünschte Kräuter-Mischung. Dabei sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Blüten und Kräuter müssen vor dem Mischen gut getrocknet sein. Dies ist auch im Backrohr möglich, bei 40 – 50°C.
Mischen Sie ca. 75% Salz und 25% Kräuter gut durch, bevor sie die Mischung im luftdichten Behälter verwahren. Im Glas macht sich die Sache sehr dekorativ.

Zucker

Gleiche Vorgangsweise wie beim Salz. Wunderbar sind Lavendelzucker, Veilchenzucker, Ingwerzucker, Vanillezucker….

Öle

Als Trägerstoffe werden gerne Mandelöle, Weizenkeimöle oder Sonnenblumenöle verwendet. Das Glas muss gut verschließbar sein. Befüllen Sie dies locker mit Blüten und Pflanzenteilen. Das Öl wird darüber gegossen, bis es über die Kräuter steht. Stellen Sie das Gefäß an einen sonnigen Ort – mindestens 4 Wochen, danach wird das Öl ausgepresst.

Denken Sie beim Ansetzen, dass viele Blüten von Insekten bewohnt werden. Bitte lassen sie deshalb die Blüten vor dem Einfüllen in das Glas mindestens eine Stunde ruhen.

Lieblingsrezept:

Bratäpfel

Zutaten

2 große saure Äpfel
1 EL Honig
1 Orange
1 EL Rosinen
1 EL Haselnüsse
1 EL Orangenlikör

Zubereitung

Die Äpfel waschen, abtrocknen und das Kerngehäuse entfernen.das geht ganz gut mit einem Apfelausstecher. Die Äpfel dann in eine Feuersfeste, leicht gefettete Form stellen. Man legt am besten noch etwas Alufolie unter die Äpfel und formt eine kleine Mulde, damit sich die Füllung nicht verteilt in der Feuersfesten Form.
Nun die Haselnüsse grob hacken, und den Honig bei schwacher Hitze flüssig werden lassen. Dann ein wenig von der Orangenschale abreiben, sodass kleine späne entstehen, dann die Orange auspressen.
Den flüssigen Honig, mit den Rosinen und den gehackten Haselnüssen, sowie die Orangenschale und den Orangensaft, und den Orangenlikör gut vermischen und in den Bratapfel füllen.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und dann die Feuersfeste Form auf der untersten Schiene für ca. 30-40 Minuten in den Backofen stellen. Bis jeder Bratapfel weich ist, und die Apfelschale ein wenig aufplatzt.
Die Bratäpfel können wenn sie dann fertig sind gerne mit Vanillesoße, selbstgeschlagener Sahne, aber auch mit leckerem Vanilleeis oder Karameleis gegessen werden.

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