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Sauerkraut selbst gemacht

Im Furtherwirt in Kirchdorf in Tirol können Sie von Pfingsten bis November dem Kraut beim wachsen zusehen, ernten und natürlich verkosten.

Früher war das Sauerkraut neben der Kartoffel der Hauptpfeiler unserer Ernährung. Dann geriet es als "Arme-Leute-Essen" in Vergessenheit. Jetzt ist es wieder groß im Kommen. Es steht das ganze Jahr fassfrisch zur Verfügung und ist einer unserer wichtigsten Vitaminträger, vor allem Vitamin C hat es in großen Mengen.

Was kann man gezielt mit Sauerkraut für die Gesundheit tun?

Wer regelmäßig Sauerkraut isst, wirkt vitaler, frischer, hat bessere Laune.

Man wird widerstandsfähiger gegenüber Stress-Situationen.

Die Qualität des Blutes wird besser. Der Eisenhaushalt wird verbessert.

Auch die Cholesterinwerte können verbessert werden.

Das Immunsystem gegen Erkältungen wird maßgeblich gestärkt.

Die Spurenelemente Zink und Molybdän stärken die Liebeskraft.

Rheuma-Beschwerden können gelindert werden, weil das Sauerkraut hilft, Ablagerungen von Säurekristallen in den Gelenken zu verhindern.

Vor ein paar Jahren hat eine Studie von finnischen Forschern etwas absolut Neues entdeckt: Sauerkraut schützt uns in gewisser Weise vor Krebs. Man hat im Sauerkraut neue Substanzen gefunden: die sogenannten Isothiocyanate. Sie entstehen beim Vergären des Krautes. Sie senken das Krebsrisiko. Und zwar haben sie eine hemmende Wirkung auf das Wachstum von Tumoren in der Brust, in Darm, in Lunge und Leber.

100 bis 150 g am Tag genügen

 Die Frage ist nun: Wie viel Sauerkraut muss ich essen, damit eine medizinische Wirkung spürbar ist? Die Ernährungswissenschaft gibt vor: 100 bis 150 Gramm pro Tag. Das sind etwa 2 bis 3 gehäufte Gabeln. Wichtig ist auch, dass man das Sauerkraut sehr gut und intensiv kaut. Auch Diabetiker dürfen Sauerkraut essen. Es handelt sich um eine sogenannte „freie“ Gemüsesorte, die den Diabetiker überhaupt nicht belastet. Wenn man Sauerkraut für die Gesundheit konsumiert, dann sollte es in rohem Zustand sein. Und man sollte darauf achten, dass keine chemischen Zusätze zur Herstellung verwendet wurden.

Termine, die Sie nicht verpassen sollten:

Zu Pfingsten beginnt das Krautjahr, denn hier werden die kleinen Pflänzchen geplanzt
In der letzten August Wochen beginnen wir mit der Ernte und da wird jede helfende Hand gebraucht
Zu Allerheiligen kommt dann das Schönste - die Verkostung.

Das Kraut in den Jahreszeiten

Das Sauerkraut ist aus der Tiroler Küche nicht wegzudenken.

Es ist der beste Begleiter für Schweinebraten, Geselchtes, Knödel und Kartoffeln.
Dieses Gemüse ist für alle „schlanken“ Gerichte gut brauchbar und in den kalten Tagen sorgt es für die gute Verdauung der „wärmenden Gerichte“.
3 Gabeln voll rohes Sauerkraut in der Früh gegessen hilft durch einen „grippefreien“ Winter.

Und hier haben wir noch ein leckeres Sauerkraut Rezept für Sie:
Sauerkraut als Beilage oder einfach so 2-3 EL Butterschmalz, 1 kleine Zwiebel (fein geschnitten), 2 Knoblauchzehen, 100 g Speck, 1-2 EL Mehl, 500 g Sauerkraut, 1 Liter Suppe, 2 Stück Lorbeerblätter, 1/2 TL Wacholderbeeren, getrocknet), Salz, Pfeffer. 
Für das Sauerkraut zunächst die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und sehr fein hacken. Den Speck würfelig schneiden. Das Sauerkraut waschen.
In einer Pfanne das Butterschmalz schmelzen lassen und die Zwiebeln und den Knoblauch anbraten, nach kurzer Zeit den Speck hinzugeben.
Wenn der Speck kross gebraten ist und die Zwiebeln glasig sind, mit etwas Mehl stauben, durchrühren und dann nach und nach das Kraut einrühren.
Mit Suppe aufgießen und die Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Kraut ca. 1 1/2 Stunden dünsten, bis es eine weiche Konsistenz hat. Währenddessen stets umrühren, damit sich das Kraut nicht am Pfannenboden festlegt.

Das Sauerkraut passt hervorragend zu Knödeln und Schweinsbraten.

Tipp: Wer das Sauerkraut vegetarisch zubereiten möchte, lässt den Speck einfach weg.

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