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Der Soderbauer

Einiges Gedanken über mich.  
Angefangen hat es schon vor mehr als  80 Jahren. Irgendwie ist es doch schade, wenn man an den Zeitpunkt der eigenen Geburt keine Erinnerung hat, man sollte es einfach für wahr halten, dass dies im Oktober 1929 auf einem Bauernhof im oberösterreichischen Innviertel geschah. Denn gerade der Augenblick der Zeugung, jener "Nullpunkt" bei dem sich Sperma und Ei vereinigen, ist das eigentlich Prägende für den daraus werdenden Menschen.

Das Bauer sein, - die Landwirtschaft, auch als Bergbauer im Pinzgau,- war mir immer lieb und wert. Ebenso die Familie. Dazu noch aus Hinwendung und Liebe zur Welt, das vielfache Beobachten der Natur mit all den Inhalten. Auch das von Menschen. Dann noch das Horchen, Hören oder Schauen in andere Dimensionen, welches schon in der Kindheit begann.

Anscheinend ein Lehrauftrag besonderer Art. Jede Zeit war dann geeignet, um Gesehenes, Gesagtes oder Gefundenes aufzuschreiben, und auch dazu, mich mit Naturheilkunde und sonst ungewohnten Methoden, wie solche auch für ein richtiges Wohlbefinden von Mitmenschen geeignet sind, in genügender Weise anzulernen, um das Wirken des Universums bei unserer Gesundheit und dem Kranksein zu verstehen. Nicht nur, um helfend eingreifen zu können wenn das gesehene und empfundene Leid, das Mitleid, - oder die Not es forderten. Mein Sehnen richtete sich damals wie heute danach,  um zu verstehen wie die menschliche Lebensform, wie alle gezeugten Lebensformen dieser Welt gestrickt sind. Vom Universum!

Wieso ist der eine Mensch kerngesund, der Andere aber bitter krank? Wieso denkt der Eine aus sich selbst, der Andere aber begnügt sich mit dem Aufnehmen fremder Vorgaben? Wieso denken so viele Menschen nicht völlig neu, aus sich heraus? Auch für sich selbst und nicht nur für und über den Anderen. Lässt sich führen oder verführen. Nicht immer zum besseren Wohlbefinden des Eigenem.

Je mehr sich Fragen auflösten, um so mehr kam die Lust am Schreiben und Sinnieren auf.  Auch dazu, um erworbenes, gewachsenes und hereingefallenes Wissen und Können, um meine Gedanken, all das Gesehene, Gefundene und Gesagte, mit einfacher Sprache aufzuschreiben und zum Wohle des Nächsten ins Tun - umzuwandeln.

Um es zu fixieren, wurde es aufgeschrieben. Als Heutiges. Ohne die Kontrolle und permanenter Rückschau auf Gewesenes, oder den Status quo von gestern oder vorvorgestern! Dies alles im Bewusstsein, selbst immer noch Lehrling -aus dem und als Universum- zu sein. Einer, der das Meisterhafte ein Leben lang suchte. Ohne hohe Schulen, aus sich heraus und vor allem für sich – und noch lange nicht aufhören will,  weiterhin auf Suche nach der Einfachheit des Universums zu sein. Um eines Tages aus dem Lehrlingsstatus vielleicht doch noch heraus zu wachsen.
 
Zum sagen gäbe es da noch viel ....!

Ferdinand Soder
Foto: Vasitti Salachner 2004

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